Übung: Gedankenhygiene

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Wie sieht es da oben in Deiner Gedankenstube aus?

Verpflichte Dich, alle schädlichen (alten) Denkmuster mit konstruktiven zu ersetzen. Achte sorgfältig auf Deine Gedanken und übernimm die Kontrolle. Üb Dich in Gedanken, welche die Energien fördern, in denen Du leben möchtest (Freude, Gelassenheit, Fülle, Schönheit, Kreativität, Kooperation). Beende bewusst jegliche Negativität in Bezug auf Dich selbst – lass ab von allen negativen Worten/Gedanken und Einstellungen/Glaubenssätzen. Keine Selbstkritik erlaubt! Disziplinier destruktives Denken sofort: dis-identifizier Dich davon und ersetze es durch liebevolle Gedanken. Kommunizier an Dich nur Frieden, Wertschätzung und Ermutigung. Kreier die Gedanken, die Du wirklich magst und richte Deinen Verstand auf das, was Du wirklich in Deinem Leben manifestieren möchtest. Mach Dir Deine Gedanken zu eigen, und hör auf, ein Schwamm für die herumzirkulierenden Daten anderer Menschen, zu sein.

Und wenn Dein Geist auf einer Negativschleife rotiert, beweg Deinen Körper (Spaziergang, Tanzen, Gärtnern, Yoga, Schwimmen etc), hör erhebende Musik, widme Dich einem Tier/Haustier, einem perspektive-erweitenden Buch oder humorvollen Film, buch eine Massage oder Gesichtsbehandlung – verändere Deinen Fokus. Wenn Du Dich um die Zukunft sorgst oder vergangene Ereignissen widerkäust, üb im Hier und Jetzt ganz präsent zu sein. Bewusstes Wahrnehmen Deiner Atmung (Ein-und Ausatmung durch die Nase) hilft dabei.

Meditier regelmässig in der verheissungsvollen und förderlichen Brahmamuhurta, der Zeit vor Sonnenaufgang zwischen 3:30 und 5:30 in der Früh. Dein Geist ist dann noch frei von weltlichen Angelegenheiten und die Atmosphäre ist ruhig, und dennoch geladen (mit kraftvollen elektromagnetischen Schwingungen). Du wirst leicht und ohne große Mühe in tiefe Meditation oder Samadhi gehen – ein Grund, weshalb Rishis, Yogis, Heilige und die alten Schriften diesen Zeitraum preisen.

Denk auch daran, dass Deine Erkenntnisse nützlich sind, aber es letztlich Deine Handlungen sind, welche Dir greifbare Ergebnisse bringen. Ideen sind schön und gut, aber sie drängen auch nach Ausdruck und Implementierung. Ein Gesetz, das sich immer wieder bewährt hat: Wenn Du das tust, was Du tun möchtest, bekommst Du das, was Du brauchst. Wenn Du das tust, was nötig ist, bekommst Du, was Du möchtest. Und zu dem was nötig ist, gehört auch das Entrümpeln der Gedankenstube.