Übung: Spürbewusstsein

Versuch nicht, das Leben vom Verstand her zu begreifen,
sondern vom Herzen. Und dazu FÜHLST Du.

Fühlen nutzt Dein multidimensionales Körpersystem, das holistisch ist und akurater als lineares, logisches Denken. Das Fühlen, das hier gemeint ist bedeutet Gewahrsein und Spürbewusstsein (nicht emotionales Geladensein).

Es hilft, sich des Unterschieds zwischen FÜHLEN und EMOTIONEN bewusst zu sein: Während Emotionen mit hoher Ladung (positiver oder negativer) aus dem Unterbewusstsein ausbrechen, geschieht Fühlen in einem unaufgeregten Tempo im Jetzt-Bewusstsein. Fühlen ist Wahrnehmung durch die Antennen Deiner höheren Sinne (bspw. Intuition und inneres Wissen). Fühlen ist der Schlüssel für optimales Urteilsvermögen und Entscheidungen, die Deinem höchsten Wohl dienen. Im Kontrast dazu sind Emotionen impulsiv und können Dir und anderen schaden. Du sagst oder tust etwas aus einem Zustand von Aufgeregtheit und Erregung, das Du später, nachdem Du Dich beruhigt hast, bereust. So sind Emotionen genau der Klebstoff, der uns an Personen und Geschehnisse bindet (Karma).

Beweg Dich von zwanghaften Reaktionen zu bewusstem Reagieren. Und wenn ein Thema, eine Frage, Situation oder Person emotionale Ladungen in Dir auslöst – wie Wut, Trauer, Ärger, Gereiztheit, Verlangen, Eifersucht – sieh es als Indiz für eine Themenperle, die Du noch nicht in die innere Versöhnung und Komplettierung gebracht hast.