Das Phänomen des „nicht-in-die-Puschen-Kommens“, also des steckengebliebenen Visionärs, ist ein tiefes und weit verbreitetes menschliches Thema. Es geht weit über bloße Faulheit oder Zeitmanagement hinaus und berührt unbewusste Ebenen unserer Seele, Psyche und Identität.
Es liegt meist an unbewussten Mustern, Ängsten und alten Selbstbildern. Lass uns hinschauen, wo Dein Potenzial festhängt und frei werden möchte.
Ein paar Schlüsselfacetten und Einsichten aus meiner Praxis:
Zwei Haupttypen von Menschen: Visionäre und Umsetzer
Die Visionäre:
Sie sind inspiriert, sehen das grosse Bild, erkennen Zusammenhänge und empfangen oft aus höheren Bewusstseinsebenen. Aber sie haben meist wenig Interesse an den Details und der konkreten Implementierung.
Die Umsetzer:
Sie lieben Systeme, Listen, konkrete Aufgaben und Anleitungen. Sie fühlen sich wohl in Machbarkeit, Struktur, Klarheit, aber ihnen fehlt manchmal die Weite, Tiefe oder Inspiration.
Das Problem dabei:
Wenn ein Mensch eine dominante Visionär-Energie hat, aber den inneren Umsetzer nicht kultiviert hat. Oder umgekehrt.
Das Nicht-in-die-Gänge-Kommen hat aber oft noch tiefere Gründe, beispielsweise:
Unbewusste Ängste:
– Angst vor Sichtbarkeit und Erfolg (bzw. vor Ablehnung oder Angriffen)
– Angst vor Verantwortung und Pflichten
– Angst, vor Neuem (die bekannte Komfortzone zu verlassen)
Begrenzende Selbstbilder:
– Ich bin nicht gut genug
– Ich habe keine Zeit
– Wenn ich das mache, verliere ich meine Freiheit
Alte Muster:
– Treue zur Ursprungsfamilie / zu einem Familienmitglied
– Unbewusste Schuldgefühle und Selbstsabotage
– Flüche und Schwüre aus vergangenen Zeiten
Die Lösung: Integration
Nicht entweder Visionär oder Umsetzer sein, sondern beides in sich vereinen. Der schöpferische Mensch verkörpert beides. Er empfängt UND handelt.
Wir müssen einfach beginnen, uns zu bewegen, um in den Flow zu kommen. Flow kommt nicht durchs Warten. Viele warten auf den perfekten Moment, das klare Zeichen, die „richtige Stimmung“. Doch Flow fällt nicht vom Himmel. Er entsteht wenn wir uns aufraffen, beim Machen, beim Losgehen. Durch den ersten kleinen Schritt: den Laptop aufklappen oder die Turnschuhe anziehen oder den Anruf tätigen oder eine Wahl treffen.
Siehst Du Dein Potenzial, fühlst Dich aber in manchen Lebensbereichen festgefahren oder unsicher? Ich biete Dir einen sicheren Raum für innere „Aufräumarbeiten“ durch trauma-sensibles Coaching.
A T E L I E R A N A N D A
Ganzheitliches Mentoring ohne Love-&-Light-Floskeln, kosmische Heilsversprechen oder endloses Analysekarussell. Für Menschen, die bereit sind, wirklich hinzusehen.

(Titelbild: Zolta Plüsch Hausschuhe)