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Von Meditation zu Legislation: Wenn Yogis in die Politik gehen

Nur ein paar Gedanken… Spirituell verblendete Menschen tendieren dazu, keinerlei Interesse an Politik zu haben und politisches Engagement zu umgehen, indem sie sich auf spirituelle Ideale oder absolute Wahrheiten berufen. Spiritueller Snobismus und Bypassing könnten sich zum Beispiel so anhören:

„Ich fokussiere mich lieber auf Positives.”: Diese Person besteht darauf, ihre Aufmerksamkeit auf positive Gedanken und Energien zu lenken, anstatt sich mit den negativen Aspekten der Politik zu beschäftigen. Sie weigert sich, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um aktiv an der Lösung eigener und gesellschaftlicher Probleme mitzuwirken.

„Alles geschieht zu einem höheren Zweck.”: Diese Person behauptet, dass alle Ereignisse, einschließlich politischer Entwicklungen, Teil eines größeren göttlichen Plans sind. Und so glaubt sie, dass es keinen Sinn macht, sich gegen den Lauf der Dinge zu stellen.

„Alles ist Eins und Politik ist nur eine Illusion.”: Diese Person argumentiert, dass sie über den Dualismus von gut und schlecht, richtig und falsch hinausgewachsen ist und letztendlich alles eins ist. Dass politische Konflikte daher keine wirkliche Bedeutung haben. Sie meint, dass sich politisches Engagement auf die Illusion der Trennung konzentriert. Sie sich hingegen auf einer höheren Ebene des Bewusstseins befindet, die über solche Unterscheidungen hinausgeht.

Spiritueller Snobismus und Bypassing

Dann gibt es aber auch diese Möglichkeit:

Da mit der spirituellen Praxis und ganzheitlichen inneren Prozessarbeit, nicht nur Seele und Körper heilen, sondern sich auch unsere Wahrnehmung verfeinert und Unwahrheiten schneller durchschaut werden, könnte jemand, der “spirituell unterwegs” ist – also an Bewusstseinserweiterung, Selbstheilung und Selbstrealisierung interessiert ist – irgendwann dazu motiviert sein, sich auch politisch zu engagieren. Beweggründe könnten diese sein:

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