Schlagwort-Archive: wechseljahre

Weckruf der Wahrheit | Menopause 3/3 – Spiegel der Beziehung zu Dir und Anderen

Ich habe es in meinen vorangegangenen beiden Artikeln bereits angedeutet: Wie wir Frauen die Wechseljahre erleben, hängt im Wesentlichen von unseren Beziehungen ab – in erster Linie von der Beziehung, die wir zu uns selbst, und zu Gott, haben. Und daraus ergibt sich ja letztlich auch die Qualität der Beziehung zu unserem Partner oder Ehemann oder zu unserem Beruf.

Es gibt Frauen, die relativ beschwerdefrei durch die Menopause segeln. Und es gibt jene, die wirklich herausgefordert werden.

Wechseljahre – mit oder ohne Beschwerden – sind in der Regel eine Einladung zur Lebensrückschau und Selbsteinschätzung. Ein Aufruf zu Ehrlichkeit, Klarheit und Handeln. Und damit verbunden oft auch emotionaler Heilung und pragmatischen Veränderungen im Alltag.

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Reformative Reise | Menopause Teil 2/3 – Metamorphose des Weiblichen

Menopause – der Name alleine ist irreführend und irritierend. Denn nichts pausiert und geht dann irgendwann weiter. Der Begriff Wechseljahre passt da schon viel besser.

In diesem Teil komme ich zu den Symptomen der Wechseljahre – den Zeichen, die uns Frauen signalisieren, dass wir im Umbruch sind. Dabei ist weniger das Hormon-Profil auschlaggebend, als die konkreten Veränderungen. Und Menopause ist weit mehr als nur „Hitzewallungen“. Ich werde die Symptome so umfassend und ehrlich wie möglich benennen. Und einige werden Dich vielleicht so überraschen wie mich.

Es sei allerdings angemerkt, dass manche Frauen beschwerdefrei durch diese Zeit gehen. Das ist auch möglich.

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Worüber keine Frau sprechen möchte | Menopause Teil 1/3 – über das grosse Schweigen und die Einladung, hinzuschauen

…und worüber in der Tat auch keine Frau spricht: die Menopause. Ahhh, genau. Will ich nicht. Hab ich nicht. Seh ich nicht. Hör ich nicht. Sprech ich nicht drüber. Das ist was für alte Frauen. Ausblenden. Nächstes Thema, bitte!

Ja, wenn es so einfach wäre. Von den Wechseljahren sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer betroffen, nämlich die Partner von Frauen, die sich im Wandel befinden. Und es sind nicht nur Frauen, die über 50 sind. Es kann schon in unseren 30ern losgehen. Neben der Menopause gibt es auch die Perimenopause, die Jahre vor dem grossen Umschwung. Mehr dazu etwas später.

Schlimm genug, dass sexuelle Aufklärung in Familien und Schulen selten ganzheitlich oder wertfrei behandelt wird. Für Mädchen und Jungen im Westen gibt es kaum Initiationsrituale oder Willkommenstraditionen, wenn sie in die Pubertät kommen. So bleiben die meisten in dieser Entwicklungsphase auf sich allein gestellt und finden Informationen im Netz, die mehr von Algorithmen als von Weisheit geprägt sind.

Fast noch schlimmer ist aber das grosse Schweigen in Bezug auf die Entwicklungsphase reifer Frauen: die Menopause. Wie ist es möglich, dass Symptome, Herausforderungen und Lösungsmöglichkeit nicht offen kommuniziert werden? Als Erwachsene sollten wir doch begriffen haben, dass Wegschauen und Verdrängen weder zielführen, noch gesund sind. Und Wechseljahre betreffen uns doch alle, nicht nur Frauen, sondern auch Männer, Kinder und letztlich die ganze Gesellschaft.

Dies wirft die Frage auf, warum das so ist – und wie im Westen mit dem Altern und überhaupt mit dem Tod umgegangen wird.

Aus meiner Perspektive – nachdem ich über die Hälfte meines Lebens im Ausland und insgesamt ein Drittel meiner Lebenszeit in den Arabischen Emiraten und vor allem in Indien verbracht habe – kann ich nur sagen: Der Umgang im Westen mit Altern und Tod ist oft befangen, ängstlich und distanziert.

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