Von Trauma zu Triumph

Für diejenigen, die sich in ihrer Kindheit der Rolle des Sündenbocks unter einem narzisstischen Elternteil fügen mussten, ist die Regulierung des Nervensystems ein wesentlicher Schlüssel, um Kampf-, Flucht-, Erstarrungs- oder Gefall-Verhalten zu überwinden – also die unbewussten Überlebensprogramme zu entlassen, die bis ins Erwachsenenalter getragen werden und aktiv bleiben, solange wir von unserem wahren Wesen getrennt sind.

Wenn Du dies liest, liegt Dein Problem höchstwahrscheinlich nicht an einem Mangel an Empathie, sondern eher an einem Übermaß davon. Du hast wahrscheinlich ein hilfsbereites offenes Herz für andere Wesen, aber auch Selbstzweifel und Selbstsabotagemuster.

Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass nicht geheilte Traumata nicht nur emotionale Narben hinterlassen, sondern auch Schwachpunkte schaffen, in die sich negative Entitäten einhaken können, was die Wahrnehmung, Gedanken und Handlungen ihres „Gastgebers“ beeinflusst und sein Unwohlsein verstärkt (bspw Süchte oder Ängste).

Zu lernen, unser Nervensystem zu regulieren, bedeutet bewusst und besonnen auf das Leben zu reagieren. Anstatt impulsiv im Autopilot-Modus zu handeln, beginnen wir, Situationen mit neu gewonnenem Bewusstsein zu meistern. Emotionale Ladungen, Selbstvorwürfe, Hypervigilanz, mentale Schleifen, Opfer-Rollen, soziale Isolation oder Altruismus / Märtyrertum, Schwankungen zwischen MInderwertigkeitsgefühlen und grandiosem Denken, Perfektionismus und andere kompensatorische Verhaltensweisen schmelzen so allmählich.

Entscheidend auf dem Heilungsweg:

1. Erlaub Dir, Freude und Freiheit zu finden.
2. Setz gesunde Grenzen und kommunizier Deine Bedürfnisse.
3. Hab „sichere“ Menschen in Deinem Leben, solide menschliche Verbindungen.
4. Erlaub Dir Stille und Selbstbeobachtung sowie emotionalen Selbstausdruck (Tagebuchschreiben, Kunst, Dichtung).
5. Erkenne Deinen persönlichen Wert, der über Produktivität und Leistung hinausgeht.
6. Studier, was Traumata mit sich bringen und arbeite mit einem ganzheitlichen Coach.
7. Folge einer regelmäßigen spirituellen Praxis, um Dein Gewahrsein zu verfeinern (z.B. Verhaltensmuster zu erkennen) und Deine emotionale Belastbarkeit zu stärken.
8. Arbeite mit dem physischen Körper – tägliche Spaziergänge, Joggen, Tai Chi oder Yoga in der Natur – um Dich neu zu kalibrieren.
9. Führe einen gesunden Lebensstil ein und vermeide Kaffee, Alkohol und Drogen.
10. Sei körperlich aktiv in Deiner Transformation und verlass gewohnte Komfortzonen, um psycho-physiologische Veränderungen (z.B. neue neuronale Verbindungen) zu fördern.

Das Erlernen emotionaler Selbstregulation ist ein kontinuierlicher Prozess. Sei geduldig mit Dir selbst, feier kleine Erfolge und bleib beharrlich.

Denk auch daran, dass das Leben eine Reise voller Herausforderungen und Triumphe ist. Es geht darum, unsere Fehler und Missverständnisse mit Würde zu schultern, aber auch unsere Stärken, unseren göttlichen Ursprung und unsere Einzigartigkeit anzunehmen.

Um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen und neue Impulse zu setzen, lade ich Dich ein, Dir mein umfassendes 3-monatiges Mentoring-Programm genauer anzusehen.


Bild: Gemälde von Mina Stellar, copyright