In den letzten zwei bis drei Jahren hat sich immer klarer herauskristallisiert, mit wem meine Arbeit wirklich in Resonanz geht. Das lief ganz natürlich, aus der Praxis heraus, aus Begegnungen und Prozessen.
Ich begleite vor allem Menschen, die bereits etwas in ihrem Leben verwirklicht haben. Menschen, die Verantwortung übernommen haben, für sich selbst, für Projekte, Beziehungen, Familien, Unternehmen, ihren kreativen Ausdruck. Menschen, die im Leben stehen und die gleichzeitig spüren: Da ist noch etwas Tieferes, Wesentlicheres, das entdeckt, integriert und verkörpert werden möchte.
Und auch Menschen, die auf ihrem spirituellen Weg in eine Art Sackgasse geraten sind. Die schon viel gemacht haben – Yoga, Meditation, Reiki, Kurse, Retreats, Lehrer, Methoden, vielleicht auch die „Licht & Liebe“ Nummer – und nun konkret spüren: noch ein Konzept, noch ein Tool, noch ein Retreat bringt mich nicht wirklich weiter. Es wäre ein Mehr desselben. Nicht, weil diese Wege falsch waren, sondern weil sich das innere Bedürfnis verändert hat. Es geht nicht mehr um „mehr“, sondern um wahrer. Nicht mehr um Erfahrungssammlung, sondern um Integration und verkörperte Wahrheit.
Das spiegelt im Grunde genau meinen eigenen Weg wider: internationale Karriere in westlichen Metropolen und parallel immer meine Forschung nach dem, worum es wirklich geht und wie echtes, anhaltendes Glücklichsein möglich ist.
Und eines ist mir dabei immer klarer geworden, nämlich dass der wichtigste Schritt auf dem inneren Weg Ehrlichkeit mit sich selbst ist. Die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen. Ohne Beschönigung. Ohne Spiritual Bypassing. Ohne Geschichten. Wenigstens ehrlich mit sich selbst zu sein. Die Frage, ob andere dann „informiert“ werden sollen, diesen Weg mitgehen wollen oder können, ist erstmal nicht relevant und steht auf einem anderen Blatt.
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