Schlagwort-Archive: Gesellschaft

Weckruf der Wahrheit | Menopause 3/3 – Spiegel der Beziehung zu Dir und Anderen

Ich habe es in meinen vorangegangenen beiden Artikeln bereits angedeutet: Wie wir Frauen die Wechseljahre erleben, hängt im Wesentlichen von unseren Beziehungen ab – in erster Linie von der Beziehung, die wir zu uns selbst, und zu Gott, haben. Und daraus ergibt sich ja letztlich auch die Qualität der Beziehung zu unserem Partner oder Ehemann oder zu unserem Beruf.

Es gibt Frauen, die relativ beschwerdefrei durch die Menopause segeln. Und es gibt jene, die wirklich herausgefordert werden.

Wechseljahre – mit oder ohne Beschwerden – sind in der Regel eine Einladung zur Lebensrückschau und Selbsteinschätzung. Ein Aufruf zu Ehrlichkeit, Klarheit und Handeln. Und damit verbunden oft auch emotionaler Heilung und pragmatischen Veränderungen im Alltag.

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Worüber keine Frau sprechen möchte | Menopause Teil 1/3 – über das grosse Schweigen und die Einladung, hinzuschauen

…und worüber in der Tat auch keine Frau spricht: die Menopause. Ahhh, genau. Will ich nicht. Hab ich nicht. Seh ich nicht. Hör ich nicht. Sprech ich nicht drüber. Das ist was für alte Frauen. Ausblenden. Nächstes Thema, bitte!

Ja, wenn es so einfach wäre. Von den Wechseljahren sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer betroffen, nämlich die Partner von Frauen, die sich im Wandel befinden. Und es sind nicht nur Frauen, die über 50 sind. Es kann schon in unseren 30ern losgehen. Neben der Menopause gibt es auch die Perimenopause, die Jahre vor dem grossen Umschwung. Mehr dazu etwas später.

Schlimm genug, dass sexuelle Aufklärung in Familien und Schulen selten ganzheitlich oder wertfrei behandelt wird. Für Mädchen und Jungen im Westen gibt es kaum Initiationsrituale oder Willkommenstraditionen, wenn sie in die Pubertät kommen. So bleiben die meisten in dieser Entwicklungsphase auf sich allein gestellt und finden Informationen im Netz, die mehr von Algorithmen als von Weisheit geprägt sind.

Fast noch schlimmer ist aber das grosse Schweigen in Bezug auf die Entwicklungsphase reifer Frauen: die Menopause. Wie ist es möglich, dass Symptome, Herausforderungen und Lösungsmöglichkeit nicht offen kommuniziert werden? Als Erwachsene sollten wir doch begriffen haben, dass Wegschauen und Verdrängen weder zielführen, noch gesund sind. Und Wechseljahre betreffen uns doch alle, nicht nur Frauen, sondern auch Männer, Kinder und letztlich die ganze Gesellschaft.

Dies wirft die Frage auf, warum das so ist – und wie im Westen mit dem Altern und überhaupt mit dem Tod umgegangen wird.

Aus meiner Perspektive – nachdem ich über die Hälfte meines Lebens im Ausland und insgesamt ein Drittel meiner Lebenszeit in den Arabischen Emiraten und vor allem in Indien verbracht habe – kann ich nur sagen: Der Umgang im Westen mit Altern und Tod ist oft befangen, ängstlich und distanziert.

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Von Meditation zu Legislation: Wenn Yogis in die Politik gehen

Nur ein paar Gedanken… Spirituell verblendete Menschen tendieren dazu, keinerlei Interesse an Politik zu haben und politisches Engagement zu umgehen, indem sie sich auf spirituelle Ideale oder absolute Wahrheiten berufen. Spiritueller Snobismus und Bypassing könnten sich zum Beispiel so anhören:

„Ich fokussiere mich lieber auf Positives.”: Diese Person besteht darauf, ihre Aufmerksamkeit auf positive Gedanken und Energien zu lenken, anstatt sich mit den negativen Aspekten der Politik zu beschäftigen. Sie weigert sich, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um aktiv an der Lösung eigener und gesellschaftlicher Probleme mitzuwirken.

„Alles geschieht zu einem höheren Zweck.”: Diese Person behauptet, dass alle Ereignisse, einschließlich politischer Entwicklungen, Teil eines größeren göttlichen Plans sind. Und so glaubt sie, dass es keinen Sinn macht, sich gegen den Lauf der Dinge zu stellen.

„Alles ist Eins und Politik ist nur eine Illusion.”: Diese Person argumentiert, dass sie über den Dualismus von gut und schlecht, richtig und falsch hinausgewachsen ist und letztendlich alles eins ist. Dass politische Konflikte daher keine wirkliche Bedeutung haben. Sie meint, dass sich politisches Engagement auf die Illusion der Trennung konzentriert. Sie sich hingegen auf einer höheren Ebene des Bewusstseins befindet, die über solche Unterscheidungen hinausgeht.

Spiritueller Snobismus und Bypassing

Dann gibt es aber auch diese Möglichkeit:

Da mit der spirituellen Praxis und ganzheitlichen inneren Prozessarbeit, nicht nur Seele und Körper heilen, sondern sich auch unsere Wahrnehmung verfeinert und Unwahrheiten schneller durchschaut werden, könnte jemand, der “spirituell unterwegs” ist – also an Bewusstseinserweiterung, Selbstheilung und Selbstrealisierung interessiert ist – irgendwann dazu motiviert sein, sich auch politisch zu engagieren. Beweggründe könnten diese sein:

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Unruhe und Anspannungen überall

Merkst Du, wie Menschen ihr Verhalten ändern?

Manche Menschen sind relativ gut auf den aktuellen Systemzusammenbruch und die Entfaltung von Wahrheit mit dem Fall der Schleier vorbereitet.

Während andere ziemlich kämpfen. Entweder vermeiden sie es vollständig, sich dysfunktionalen persönlichen oder politischen Realitäten zu stellen und machen mit dem „Vertrauten und Frustrierenden“ weiter, oder sie versuchen, ihren gewohnten, abgelaufenen Lebensstil – Unternehmenskarriere, ausvibrierte Beziehungen, soziale Normen, Konsum, Unterhaltung – und ihr seelenvolles Erwachen das nach Veränderung, Tiefe und Fortschritt drängt, unter einen Hut zu bringen.

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