Kennst Du das? Mehr zu kaufen, als Du wirklich brauchst, öfter zu essen, als es nötig ist oder viel zu lange durch Social Media zu scrollen? Dies sind nur ein paar Beispiele von Verhaltensweisen, die in ganz alten Selbstberuhigungsstrategien verwurzelt sein könnten. Lass mich Dir mehr darüber erzählen.
Selbstberuhigung (Self-Soothing) bei Kindern bezieht sich auf die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen, wenn sie sich gestresst, ängstlich oder aufgewühlt fühlen.
Es handelt sich um eine wichtige Fähigkeit, die Kindern hilft, mit Stress und Turbulenzen in ihrer Familie umzugehen. Wenn Kinder traumatisierende Situationen wie körperlichen, emotionalen oder psychologischen Missbrauch oder Vernachlässigung erleben. Und Hauptfaktoren sind hier die emotionale Inkompetenz und gefühlsmässige Abwesenheit der Eltern, sowie ihre inkonsistente Fürsorge, Vernachlässigung oder gar Ablehnung.
Wenn ein Kind sich nicht sicher und unterstützt fühlt aufgrund von Mangel an emotionaler Präsenz und Wärme der Eltern, führt dies tendenziell zu einem unbewussten inneren Auschecken (Abspalten), um seine Lage „zu managen“ und vor Schmerzen nicht verrückt zu werden. So schafft sich das Kind eine Distanz zum Fühlen, was in braver Anpassung und Funktionieren, selbstisolierendem Rückzug oder permanenter Rebellion und emotionalen Ausbrüchen seinen Ausdruck finden kann.
Teil der kindlichen Überlebensstrategien ist die Selbstberuhigung (Self-Soothing) und dazu gehören:
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