Energiearbeit: Fragen & Antworten

Folgend eine Sammlung von 10 Fragen und Antworten in Bezug auf meine Arbeit. Dieser Artikel fasst den Austausch mit einigen meiner Klienten zusammen und liefert hoffentlich hilfreiche Informationen für Therapeuten und jene, die sich mit Bewusstseins-Prozessen beschäftigen.

1. FRAGE:
Was ist das Hauptziel der inneren Reinigungsarbeiten?

ANTWORT:
Das Ziel ist, ein Bewusstsein zu erwecken, das uns ermöglicht, all das loszulassen was wir nicht sind (uns im Lebensfluss bremst), und zurückzuholen was zu uns gehört (uns ausmacht und stärkt). Es geht um eine innere Versöhnung und Befriedung (Komplettierung), um dann in voller Geistesgegenwärtigkeit unsere authentische Lebens- und Liebeskraft zu verkörpern. 

2. FRAGE:
Gibt es eigentlich auch Readings mit Klienten, die nicht gut laufen? In denen etwas nicht gut gelöst werden kann, weil zum Beispiel andere Dinge vorher erledigt werden müssen?

ANTWORT:
Also es ist in einem Reading schon bemerkbar, wenn ein Klient noch nie auf emotionaler oder energetischer Ebene aufgeräumt hat (sei es durch Heilarbeit oder Sadhana). Ich nehme dann quasi ein Dickicht von Informationen wahr und es kann zu Ablenkungen vom Hauptanliegen kommen, weil sich etwas von grösserer Wichtigkeit vorschiebt und Aufmerksamkeit braucht. Aber selbst ein Reading das vermischt ist kann wichtige Hinweise liefern.
In den Readings taucht immer das auf, was auf geistiger Ebene gerade Priorität hat und gesehen werden möchte. Dabei sind manchmal nicht alle Aspekte klar aufgezeigt. Entweder weil nicht relevant, weil Details nur unnötig den Verstand des Klienten beschäftigen würden, oder weil die Zeit noch nicht reif ist.
Es gab bislang nur einen Fall, den ich als eher unbefriedigend empfand, einfach weil es oberflächlich blieb. Dabei war bereits die Fragestellung oberflächlich und zielte nicht auf Heilung ab. Die Klientin wollte wissen, wer ihre spirituellen Führer sind. Grundsätzlich mache ich keine Readings zu Entertainment-Zwecken oder um etwas vorauszusagen. Die Frage nach den Geistführern war für mich grenzwertig, dennoch liess ich mich darauf ein. Mir geht es grundsätzlich darum, den Menschen darin zu unterstützen, die Verbindung mit seiner eigenen inneren Führung zu entfalten, ohne Vermittler / Geistesführer oder andere Hilfsmittel. In der damaligen Sitzung bekam ich die gewünschten Informationen, dennoch blieb für mich ein schaler Nachgeschmack. Auch war die Sitzung ziemlich kurz, weil es nichts zu transformieren gab. Nun, ich wusste danach, solche Fragen werde ich nicht mehr bearbeiten. 

3. FRAGE:
Gibt es Klienten, die nach einem Clearing einen Rückfall in alte Muster erleben?

ANTWORT:
Sehr selten, aber es kann vorkommen, dass jemand nach dem umfangreichen Aura Clearing und Soul Retrieval ein neues Wohlbefinden erlebt, aber dann in alte destruktive Verhaltensmuster zurückfällt. Bisher haben ausnahmslos alle eine spürbare und grundlegende Verbesserung auf mentaler, emotionaler, körperlicher, wenn nicht sogar bewusst auf spiritueller Ebene erfahren.
Diese Arbeit, welche neue neurologische und biochemische Prozesse in Gang setzt, erfordert eine bewusste Förderung auch nach bzw. außerhalb unseren Sitzungen. Stille, Kontemplation und Verbindung mit der Natur, sowie körperliche Entgiftung, Überprüfung der Ernährung und das Aufräumen in den eigenen vier Wänden. Und dann eine regelmässige Bewusstseinspraxis, wie Meditation.
Zwei Mal hatte ich Kunden, die zu bestimmten Problemen schon alle möglichen Therapien und Modalitäten ausprobiert hatten und kurzfristige Verbesserungen erfuhren, aber nie eine tiefgreifende, permanente Veränderung. Und so wollten sie dann meine Arbeit ausprobieren. Ich ging darauf ein und das war eine wichtige Lektion für mich: Wenn nichts und niemand jemals helfen konnte, ist es unwahrscheinlich, dass ich die ‚Rettung‘ oder ‚Erlösung‘ ermöglichen kann. Diese Personen hatten einen unbewussten Widerstand gegen Weiterentwicklung in sich, der zu klären war. Aber sie waren nicht wirklich bereit, diesen Aspekt zu adressieren, und daher veränderte sich auch nichts grundlegend.
Jede Heilung ist Selbstheilung und es ist wichtig, Verantwortung für den eigenen Prozess zu übernehmen. Auch kann es sein, dass nach einem Clearing deutlich wird, dass etwas auf weltlicher Ebene verändert werden muss, damit es weiter gehen kann. Manchmal ist jemand allerdings (noch) nicht bereit dazu, und bleibt in den alten Strukturen und Mustern hängen. Vor allem wenn es um Veränderungen in Beziehungen mit Nahestehenden geht, braucht es auch Mut. Alles zu seiner Zeit.
Neben der inneren Versöhnungsarbeit, hilft uns regelmäßige Meditation, mehr und mehr in Gewahrsein und Gleichmut verankert zu sein. Und Gleichmut führt zu gutem Unterscheidungsvermögen und weisen Lebensentscheidungen.

4. FRAGE:
Gibt es Nebenwirkungen?

ANTWORT:
Ich habe keinerlei schädliche Nebenwirkungen in der Energie-Praxis erlebt.
Nach einem Clearing kann es zu einer kurzfristigen emotionalen Erstverschlimmerung kommen (ähnlich wie in der Homöopathie), aber eine Heilkrise oder Abreaktion ist nichts Ungewöhnliches. Der Prozess zielt ja darauf ab, Energien, die fehlen oder fest stecken (und den Menschen bremsen), und destruktive Prägungen zu entfernen bzw. abgespaltene Seelenanteile zu re-integrieren. Das Aufpoppen gespeicherter emotionaler Verwundungen kann manchmal schmerzhaft sein, da in Dir genau die Gefühle ausgelöst werden, die Du hattest, als sie verursacht wurden. Dieses Erinnern ist zwar nicht angenehm, aber wichtig. Das kann tief gehen und es ist möglich, dass Du Dich danach erschöpft fühlst, eben weil tiefe Umstrukturierungs- und Bewusstwerdungs-prozesse in Gang gesetzt werden. Und mit diesen Veränderungen geschehen Entgiftung und Wandel auch auf zellulärer Ebene. Anzeichen dafür, dass Dein Körpersystem gespeicherten Ballast entlässt: lebhafte Träume, Rückblenden, vorübergehende Müdigkeit, kalter Schweiß, Hitzegefühl, Durchfall, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Tränen, grippeähnliche Symptome. Normalerweise sind diese Reaktionen der Integrationsphase nur von kurzer Dauer und danach fühlst Du Dich besser und leichter als zuvor. 
Meiner Erfahrung nach, hat jemand, der über Jahre Yoga praktiziert und/oder eine regelmässige Meditationspraxis hat, keinerlei Probleme. Auch seh ich, das ganzheitlich arbeitende Therapeuten oder Individuen, die bereits Erfahrung mit der Klärung unterbewusster Themen haben, sich nach kurzem kathartischen Tief zügig erholen und dann eine permanente positive Veränderung erleben. Im Englischen heisst es so schön „You have to feel it, to heal it“ (Du musst es fühlen, um es zu heilen). Die Wahrheit dieser Aussage bestätigt sich immer wieder. Wenn Wellen alter Gefühle aufkommen, hat es sich bewährt zu fühlen und nüchtern zu beobachten. Gegebenenfalls auch zu weinen, um die Emotion rauszuspülen, aber ohne Melodrama und ohne sich in dem emotionalen Schmerz zu verankern.

Auch ist es gut, eine eigene Clearingmethode zu etablieren, und sich im Alltag nicht in emotionalem Aufruhr zu verlieren. Emotionen können auch die Daten eines anderen sein. Je besser DU Dich kennst, desto einfacher kannst Du unterscheiden, was zu Dir gehört und was nicht. Und das bringt mich zu einem weiteren wichtigen Punkt: der Partner / Lebensgefährte kümmert sich idealerweise um seine eigene innere Haushaltsreinigung, so wie Du Dich um Deine. Sonst ist es so, als würdest Du das Haus putzen und der andere tritt immer wieder mit schlammigen Stiefeln hinein.

5. FRAGE:
Ich lese gerade Bücher über Schamanismus, die verschiedene Heilungsmethoden von Schamanen aus aller Welt beschreiben und ich erkenne vieles von dem wieder, was du beschrieben hast. Zum Beispiel die Existenz und Reinigung der Aura, das Phänomen von Anhaftungen, körperlose Seelen usw. Die Methoden, die beschrieben werden, sind sehr ritualhaft und haben etwas ziemlich Rigides. Ich frage mich, ob es das wirklich braucht. Auf mich wirkt das alles total verkompliziert. Wenn ich die geistigen Übungen, wie dort beschrieben durchführe, fühle ich mich wie auf einem Umweg und eher vom Wesentlichen abgehalten. Wenn ich allerdings intuitiv in die „Selbsthypnose“ gehe und Fragen stelle, wie du sie bei deinen Sitzungen für mich gestellt hast, also z.B. „Was braucht es?“, „Bitte zeig mir den nächsten Schritt“, dann tauchen die passenden Helfer und Antworten ganz natürlich auf. Braucht es denn überhaupt rigide Rituale, Utensilien, Krafttiere und Orte, spirituelle Führer etc.? Was ist denn wirklich nötig, um sich geschützt und geführt auf spirituellen Ebenen zu bewegen? 

ANTWORT:
Klare Intentionen am Höchstgöttlichen ausgerichtet reichen. Und für mich ist das Höchtgöttliche ein ewiges, unbegrenztes, allumfassendes formloses Lichtbewusstsein. Nichts Fixiertes, Ultimatives oder Statisches / Begrenztes. Sondern eine ewig präsente, wohlwollende Essenz der ewig expandierenden Existenz. Im Englischen kommt dem Supreme Grace Light am Nächsten, oder in Sanskrit: Arut Perum Jyothi.
Eine Enschränkung: alles hängt davon ab, wie stark ein Practitioner im Lichtbewusstsein verankert ist. Wo das Base Camp seines Bewusstseins ist. Vor allem was er selbst wirklich erfahren hat. Wenn jemand Energieheilung nur studiert hat aber selbst keine spirituelle Praxis verfolgt und keinerlei Zustände von Samadhi erlebt hat, dann kann er im Grunde nur ahnen / glauben, aber eben nicht wirklich wissen, wie wohlwollend, nährend, liebevoll, lösungsorientiert, kreativ und lebensfördernd die kosmische Existenzkraft ist. Kann nur second hand Quellen zitieren usw. Und dann kann es sein, dass all die ganzen vorbereitenden Massnahmen nötig sind, um eine Verankerung für den Moment oder die Sitzung zu schaffen. Beispiel: Ich habe mehrere Stufen von Pranic Healing gelernt und habe diese Heiltechnik auch eine Weile praktiziert, fand es aber für mich immer völlig unstimmig, die dunklen Energien in ein Schüssel mit Salzwasser abzuschütteln. Andere Therapeuten haben sich darüber keine Gedanken gemacht und praktizieren so seit Jahren. Mein Weg und Erfahrungshintergrund ist aber ein anderer.
Wenn ich zu Beginn einer Sitzung eine Deklaration und klare Absicht ausspreche, ist es eine Art Rückversicherung und Beruhigung für den Klienten, aber auch für mich, denn dann weiss ich, wir starten beide bewusst vom gleichen Gleis.
Viele Lehrer haben mit der inneren Aufräumarbeit zu früh aufgehört in der Überzeugung, irgendwo angekommen zu sein. Wir kommen aber nie endgültig irgendwo an. Es geht immer weiter, immer tiefer, und höher. Oder eher, wir pendeln uns immer mehr in einer Art Nullpunktfeld ein, das uns erlaubt einen umfassenderen, weiteren Raum zu halten. Auch Extreme zu halten, bspw. diamantscharfes Erkennen und unkorrumpierbare, unerschrockene Klarheit einerseits, und umfassende Liebe, Mitgefühl und Bewertungsfreiheit andererseits.
Durch unser internes Housekeeping, verfeinert sich unsere Wahrnehmung und verstärken sich Unterscheidungsfähigkeit, Intuition und inneres Wissen. 
Ich bin sicher, im Laufe der kommenden Zeit, wirst Du schneller und instanter die halbgaren Heiler / Autoren erspüren, und dann entscheiden, ob Du etwas von ihnen lernen möchtest (selbst wenn es nur die Erfahrung ist, wie man es besser nicht macht) oder Dich weiter umschaust. 

6. FRAGE:
Was sind die typischen Ergebnisse nach einer Reading und Clearing Sitzung?

ANTWORT:
Resultate dieser Prozessarbeit sind üblicherweise, dass alte negative Gedanken-Loops plötzlich verschwunden sind und auch dass emotionale Reaktivität bei gleichen Triggern ausbleibt. Eine stärkere Verbindung mit sich selbst, sowie verfeinerte Wahrnehmung.

7. FRAGE:
Du hattest gesagt, dass nach den Seelenrückholungen keine Fragmentierungen im Aurafeld mehr sichtbar waren. Das heißt ja aber nicht, dass es nichts mehr zu entdecken gibt, weil es im Bewusstseinsprozess ja immer weiter in tiefere Schichten geht. Was meinst du dazu?

ANTWORT:
Genau, es geht immer tiefer, weiter und feiner. Und entsprechend kann dann auf den nächsten Bewusstseinsstufen eine bereits bekannte Themenperle auftauchen. Aber dann anders, mit einem anderen Blickwinkel, oder in Bezug auf eine andere Facette des Seins.
Alte Muster sind in der Regel mehrschichtig und können einige Zeit benötigen, um abgetragen. Bei dem Soul Retrieval schauen wir auf die Fragmentierungen, die am dringlichsten zurückkommen wollen. Wir schauen auf fünf Phasen der formativen Jahre, somit fünf potenzielle Retrievals. „Keinerlei weitere Fragmentierung im Aurafeld“ heisst, dass a.) zu dieser bestimmten Lebenssituation nicht mehr zu tun ist oder b) dass vorerst nicht mehr gezeigt wird, weil mehr nicht assimiliert werden könnte.
Wenn sich an einem Tag wirklich alle Lebensthemen, Schmerzen, Abspaltungen und sonstige Konditionierungen auflösten, würde das Nervensystem der Person durchschmurgeln. Jede Harmonisierung hat ja auch biochemische Auswirkungen, wirkt auch auf alle physischen Systeme (Drüsen usw.). Und 10000 Volt durch eine kleine Glühbirne zu jagen, ist nicht zielführend. Da ist es besser, Schritt für Schritt die Glühbirnen durch ein stärkeres Lichtsystem zu ersetzen.

8. FRAGE:
Warum ist das Guru-Thema in meiner Aurareinigung nicht aufgetaucht?

ANTWORT:
Das Aura Clearing ist, auch wenn es umfassend ist, eine Grundlage um energetischen Lärm und Ablenkungen aus dem Weg zu räumen, um dann tiefer blicken zu können. Wir prüfen dabei nach einem bestimmten Protokoll eine Reihe möglicher Negativ-Einflüsse. Dass dieses Thema in vorherigen Readings noch nicht auftauchte, kann damit zusammenhängen, dass Dein System noch nicht bereit war. Das mit einem Gurus ist ja so eine Sache. Ich mache selbst noch Nachforschungen, bin allerdings schon soweit vorgedrungen, dass klar ist, ein korrupter Guru mit gewissem Bekanntheitsgrad (also nicht so einer der alleine in einer Berghöhle meditiert) kann wirklich ein ganzes Netzwerk von Wesen auf Astralebene und darüber hinaus bedienen / befüttern (mit den Lebensenergien seiner Anhänger). Und es kommt vor, dass wir als Schüler irgendwann (in vergangenen Leben) Verträge und Schwüre mit einem Meister eingegangen sind und uns ihm völlig übergeben haben. So kann es eine enorme Verstrickung auf höchsten Ebenen geben. Ich sehe das mittlerweile sehr deutlich bei bestimmten Guru – oder Kultanhängern, sie sind nicht mehr sie selbst.
In Deinem Fall war die Guru- Verbindung sehr alt und sehr komplex. Und bei manchen Lebensthemen – insbesondere wenn es um Klärung spiritueller Beziehungen geht, und eine Guru-Studentenbeziehung ist ja spirituell so nah und seelisch intim wie kaum eine andere Verbindung – kann es nötig sein, dass diese gesondert betrachtet werden müssen. Und auch erst nach einem Aura Clearing. Die Loslösung vom Meister kann tief greifen und heftig sein, weil es die gesamte multidimensionale Anatomie eines Menschen angeht, so dass es bspw. für jemanden der gerade mit energetischen Aufräumarbeiten begonnen hat, zu viel wäre. Auch emotional. Herz und Nervensystem müssen bereit sein für einen solchen Mega-Blast. Ich habe das schichtartige Abtragen selbst erlebt. Bei grossen Themen, verhelfen uns mehrere kleine Schritte zum finalen Durchbruch.

9. FRAGE:
Wie genau erkenne ich als Therapeut in einer Hypnosesitzung die körperlosen Seelen (das ist ein sehr spannender Bereich!), Entitäten usw. und wie gehe ich dann konkret vor? Ich verstehe, dass es eventuell sehr individuell sein kann von Klient zu Klient und es diesbezüglich kein Pauschalvorgehen gibt. So ist es in der klassischen Hypnose ja auch. Es gibt doch aber vielleicht einen Handwerkskasten der Methodik, wie man ihn auch in anderen Therapieformen hat. Sozusagen als Leitfaden, den man als Anfänger verwenden kann, bevor man dann immer intuitiver vorgeht. 

ANTWORT:
In der Hypnose Sitzung ist es der Klient selbst, der die körperlose Seele oder das energetische Implantat erkennt. Nicht der Therapeut. Somit braucht es den Kunden, der soweit ist. Das war bei mir als Klientin und Studentin von Hypnotherapie so, und verhält sich entsprechend bei meinen Klienten.
Wenige Menschen wissen, dass es diese Besetzungen überhaupt gibt, was per se kein Problem darstellt. Das Problem ist eher, dass, wenn den Menschen etwas Ungewöhnliches in ihrem eigenen Körper-Feld gezeigt würde, sie möglicherweise in Angst und Panik gerieten. 
Ich wusste vor meiner ersten Begegnung dieser Art auch nichts darüber, war aber immer offen, angst- und urteilsfrei in meinen Hypnose-Sitzungen, so dass mich Discarnates oder andere Phänomene, die mir auf meiner inneren Leinwand gezeigt wurden, nicht schockierten. Auch mein Therapeut und Dozent war unerschrocken.
Einige meiner Klienten sehen dunkle Energien, schwarze Felder oder graues Licht. Oft fühlen sich diese dunklen Farben schwer, kalt, klebrig, angsteinflössend, lähmend oder schmerzhaft an. Die Person dann dazu zu bringen, sich auf diese Energiequalität einzulassen und damit zu kommunizieren, ist oft ein wichtiger Durchbruch. Ein erster Schritt, der dem Klienten zeigt, dass die urteilsfreie Annahme dessen was ist, der Schlüssel zur Transformation ist. Danach ist der Klient oft bereit, auch anderes zu erkennen. 
Meine Aufgabe ist, eine Harmonisierung, Versöhnung und Befreiung zu unterstützen. Ich „mache“ das nicht, sondern halte den Raum dafür. Das geschieht mit der Absicht, die Wurzel und Ursache für eine Situation zu erkennen, das was dabei zu lernen ist zu ergründen, und dann das Thema in Liebe aufzulösen. Jede Sitzung ist individuell und einzigartig, daher benötige ich totale Präsenz, um zu erkennen, wann ich still sein muss und wann verbale Impulse angezeigt sind.
Was auch immer wichtig und bereit ist, aus dem System des Klienten gelöscht zu werden, zeigt sich – auf die Art und in dem Tempo, die für ihn richtig sind. Also, ob dunkle Energie, körperlose Seele, eigenes Seelenfragment, Implantat oder Entität – all das wird von der Person in höherem Bewusstseinszustand (Esdaile) selbst erkannt bzw erspürt und gesehen. Auch ist das Feld des Therapeuten ausschlaggebend für die potenzielle Tiefe der Sitzung. Es würde nicht funktionieren, wenn der Klient bspw. ein Implantat in seinem Körper findet und bereit ist, damit konstruktiv umzugehen, aber der Therapeut keine Ahnung von diesen Dingen hat und in eine Bewertung oder einen Kampf geht.

10. FRAGE:
Könntest du mich über Zoom lehren, wie ich selbst eine Hausreinigung vollziehen kann? Es wäre quasi ein privates Seminar zur Hausreinigung nur mit mir als Teilnehmerin. Mein Gedanke war, wenn man zusammen meditieren kann, müsste man doch theoretisch auch zusammen den Wohnraum scannen können, oder?

ANTWORT:
Deine Frage nach dem Lernen der energetischen Hausreinigung ist berechtigt, und Du bist nicht die erste, die mich darauf anspricht. Mir ist allerdings nicht klar wie ich  Hellfühligkeit und Hellsichtigkeit lehren könnte. Ich schliesse mich an das Feld an wie bei einem Reading, so dass ich Dinge bzw Energien gezeigt bekomme. 
Ich denke, das Lesen / Scannen wird sich im Laufe der Zeit automatisch bei Dir einstellen, wenn Du Dich und Deine Wahrnehmungsfühler zu einem Mindestmass befreit hast, emotional geheilt, und auch geübt bist, den Alltag auszublenden und ganz still und leer werden kannst.
Die Idee, gemeinsam zu scannen liegt auf der Hand. Allerdings ist der Vorgang nicht wirklich mit gemeinsamer Meditation zu vergleichen. In der Meditationssitzung erlebt jeder etwas anderes und ist quasi in seiner eigenen Welt und Wahrnehmung, je nach dem wie der individuelle Lichtkörper geöffnet ist und welche Information verarbeitet / vertragen werden, und was an Information / Bildern für die persönliche Weiterentwicklung passt. 

Ich könnte Dir ein Protokoll beibringen, mit dem Du strukturiert, mögliche Wohnraumblockaden / Invasionen löst. Der Haken dabei ist, dass in einer Hausklärung immer wieder auch Dinge auftauchen, die nicht im Protokoll stehen, und die im Licht höheren Bewusstseins wahrgenommen und erlöst werden. Ich habe mit der Zeit begriffen, dass für die tiefste Reinigung, die Dinge identifiziert werden müssen. Und wenn sie benannt werden, können sie mit entsprechender Deklaration entfernt werden. New Age mässig einfach ‚Licht zu werfen‘, ist da eher ineffektiv.
Eine Option könnte sein, dass wir uns gemeinsam in einer Supervisionssitzung einer Hausreinigung widmen. Wir bringen Dich in einen höheren Bewusstseinszustand und so wie Du in Deinem Körper Dinge erkennen kannst, sind ähnliche Einblicke eventuell auch für Wohnräume möglich. 

master

Ein Gedanke zu „Energiearbeit: Fragen & Antworten

  1. sonnenspirit

    Sehr hilfreiche Antworten, klasse! Das werde ich weitergeben! Der Ausdruck vom Base Camp des Bewusstseins gefällt mir auch. Vor allem denke ich, dass sich jeder darüber Gedanken machen müsste, wo es für ihn liegt…

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    Antwort

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